Dein Espresso läuft zu langsam?
Wenn dein Espresso nur tropft oder sehr lange braucht, werden gerne zu viele Stoffe aus dem Kaffee gelöst.
Das Ergebnis schmeckt oft bitter, trocken oder schwer. Entscheidend ist dein Geschmack. Anders als bei zu schnellem Durchfluss kann der Espresso aber auch ganz gut sein weil die Balance passt. Trotzdem empfiehlt sich eine Durchlaufzeit für Espresso nicht über 40 Sekunden.
Was bedeutet „zu langsam“?
Wenn du ungefähr 14 g Kaffee im Doppelsieb verwendest und du deutlich länger als 40 Sekunden für etwa 28 g Espresso brauchst, läuft der Bezug meist zu langsam.
Das Wasser bleibt dann zu lange im Kaffeemehl und löst mehr herbe und bittere Stoffe oder die Balance der gelösten Stoffe ist unausgewogen.
Typische Anzeichen
• Espresso tropft nur langsam
• Geschmack wirkt bitter oder trocken
• wenig Klarheit in der Tasse
• Bezug wirkt schwer und zäh
Erste Korrektur
Stelle den Mahlgrad etwas gröber. Dadurch läuft das Wasser leichter durch den Kaffee und es werden weniger Bitterstoffe extrahiert.
Ziel ist ein Bereich von etwa 25–30 Sekunden. Dein Espresso sollte danach klarer, weicher und weniger bitter schmecken.
Welche Probleme passen dazu?
Ein zu langsamer Bezug zeigt sich meist über Bitterkeit, Trockenheit oder einen schweren Geschmack.
Espresso ist bitter
Wenn dein Espresso hart, trocken oder unangenehm bitter schmeckt,
liegt meist eine Überextraktion vor.
Espresso-Rezept prüfen
Wenn der Espresso trotz gröberem Mahlgrad schwer bleibt, kann auch das Verhältnis von Kaffeemenge zu Getränkemenge nicht passen.
Wenn dein Espresso oft zu langsam läuft
Dann wird der Espresso schnell bitter, schwer oder trocken. Neben Mahlgrad und Bezugszeit spielt auch die Bohne eine Rolle.
Auf der Espresso-Übersicht findest du Kaffees, die sich kontrollierter einstellen lassen und dir helfen, Bitterkeit besser zu vermeiden.
Mehr Grundlagen
Wenn du verstehen willst, wie der Mahlgrad den Durchfluss und Geschmack beeinflusst,
findest du hier die passende Grundlage.
